Diatonische Ziehharmonika

Die diatonische Ziehharmonika ist eines der wohl prägendsten Instrumente der Volksmusik im gesamten Alpenraum. Sie ist sowohl solistisch als auch in Ensembles hervorragend einsetzbar und erfreut sich nicht zuletzt deshalb großer Beliebtheit. Die elementare Basis des Spielgutes bildet die tradierte alpenländische Volksmusik, es ist aber durchaus möglich, neue Stilrichtungen (Jazz, Choräle,...) mit diesem Instrument zu spielen.
Gemessen mit anderen Instrumenten ist die diatonische Ziehharmonika ein relativ „junges“ Instrument. So wurde 1829 in Wien der erste Vorläufer der heutigen Instrumente unter dem Namen „Accordion“ als Patent angemeldet.
Einstiegsalter: Die diatonische Ziehharmonika kann grundsätzlich ab dem 7. Lebensjahr (körperliche Eignung vorausgesetzt) erlernt werden. Auch Erwachsene können dieses Instrument noch erlernen.
Unterrichtsform: Die ursprünglichste Methode dieses Instrument zu erlernen basiert auf dem Prinzip Hören und Nachspielen. Dadurch konnten zahlreiche regional unterschiedliche Stile bis heute erhalten sowie auch weiterentwickelt werden („Muttersprachen Methode“). Neben dieser Unterrichtsform wird auch der Unterricht nach Griffschrift (spezielle Notation für die diat. Ziehharmonika) und Normalnotation angeboten.
Der Unterricht kann sowohl im Einzel- als auch im Gruppenunterricht erfolgen.
Instrumente: Die Anschaffung erfolgt durch Kauf bzw. durch Mietkauf bei einem Harmonikahersteller oder einem Musikfachgeschäft. Einige Landesmusikschulen bieten auch Leihinstrumente an, welche gegen eine geringe Gebühr ausgeliehen werden können.
Es wird empfohlen, sich vor dem Kauf eines Instrumentes an die zukünftige Lehrperson zu wenden, die sie gerne beraten wird, ein passendes Instrument zu finden.

Lehrpersonen: Huber Richard
Hörschläger Christian
Krenslehner Christian

Hackbrett

Das Hackbrett ist ein Saiteninstrument, das zu den Kastenzithern gezählt wird. Seine Saiten werden mit kleinen Schlägeln oder Klöppeln aus Holz angeschlagen, die auch mit Leder oder Filz überzogen sein können.
Einstiegsalter:  Das Chromatische Hackbrett ist als Erstinstrument für jede Altersgruppe sehr gut geeignet: für Kinder, Jugendliche, Erwachsene, SeniorInnen und Menschen "mit besonderen Bedürfnissen". Ein Beginn ist bereits im Vorschulalter möglich, da das Hackbrett-Spiel durchaus dem Bewegungsbedürfnis von Kindern entgegenkommt. Interesse am Hackbrett, Neugierde und Lernbereitschaft sind wichtige Voraussetzungen.
Unterrichtsform: Volksmusik, klassische und moderne Literatur für Hackbrett fließen in den Unterricht ein. Das Ensemblespiel ist von Beginn an möglich, wobei Volksmusik und das Gruppenmusizieren im Vordergrund stehen  können.
Instrumente:  Es wird empfohlen, sich vor dem Kauf eines Instrumentes an die zukünftige Lehrperson zu wenden, die sie gerne beraten wird, ein passendes Instrument zu finden.
Das regelmäßige Stimmen des Instruments ist unbedingt erforderlich. Um eine optimale Übeposition zu erreichen, ist ein stabiler und höhenverstellbarer Hackbrettständer sehr zu empfehlen.

Zur Lehrperson: Krenslehner Christian

Volksmusikensemble

Im Rahmen dieses Angebotes können Gleichgesinnte verschiedenster Instrumentengruppen gemeinsam musizieren.
Hier wird nicht in erster Linie Instrumentalunterricht praktiziert, sondern Hilfestellung im Bezug auf die besondere Musizierart in der Volksmusik (Phrasierung, Artikulation, Begleitung…..), Stimmenverteilung für die jeweilige Besetzung sowie zur Stückauswahl geboten.
Gruppen, die sich neu bilden sind dabei ebenso willkommen wie bereits bestehende Ensembles, die sich noch Tipps holen wollen.
Die Gruppengröße ist zwischen drei und sieben Personen variabel.
Das Fach „Volksmusik Ensemble“ ist für jede Altersgruppe offen und bezieht sich auf tradierte alpenländische Volksmusik.

Zur Lehrperson: Christian Krenslehner

Zither

Ursprünglich aus der Volksmusik stammend, haben sich für die Zither Türen in unterschiedlichste Stilrichtungen wie Alte Musik, Klassik, Popularmusik und Jazz geöffnet. Es können sich auch immer mehr Komponisten begeistern, Neue Musik für das Instrument Zither zu schreiben.
Das Einzigartige an diesem Instrument mit einem Tonumfang von bis zu 6 ½ Oktaven ist, dass sie sehr vielseitig einsetzbar ist und sich der Zitherspieler selbst begleiten kann.
Man findet die Zither in der typischen Saitenmusikbesetzung mit anderen Volksmusikinstrumenten oder aber auch im Zitherquartett mit Quint-, Diskant-, Alt- und Basszither. Der Einsatzfähigkeit der Zither sind keine Grenzen gesetzt.
Einstiegsalter: Durch die Entwicklung sehr guter Kinderzithern und geeigneter, kindgerechter Literatur ist ein Einstieg in den Instrumentalunterricht bereits ab dem 6.- 7. Lebensjahr möglich. Natürlich sind auch erwachsene Schüler im oberösterreichischen Landesmusikschulwerk willkommen.
Instrumentbeschaffung: Manche Musikschulen bieten gegen eine geringe Instandhaltungsgebühr Leihzithern für die ersten Lernjahre an. Am besten nimmt man vor der Anschaffung eines Instruments Kontakt mit der jeweiligen Lehrperson auf, die auch diesbezüglich optimal beraten kann.

Zur Lehrperson: Christian Krenslehner

Adresse
Amt der Oö. Landesregierung
Direktion Kultur
Landesmusikschule Bad Ischl
Gassnerweg 9
4820 Bad Ischl
Tel. 06132/24585
EMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Direktion | Dir. Walter Erla

Sprechstunden Bad Ischl:
Mo 09:00 - 10:00 Uhr
Mi  09:00 - 10:00 Uhr

Sprechstunden St. Wolfgang
nach telefonischer Terminverbarung

Sekretariat | Sabine Gratzer

Bürozeiten:
Mo  08:00 - 12:30 und 13:30 - 18:00 Uhr
Die 13:30 - 18:00 Uhr
Mi   08:00 - 14:00 Uhr
Do 13:30 - 18:00 Uhr